Blondine

Blöd, blöder, blond?

Man munkelt zwar von durchaus vorhandener Intelligenz auch unter genetisch blondierten Schädeldecken, doch bisher fehlen leider eindeutige Beweise, dafür häufen sich die Tatsachenberichte über mehrfachverminderte Verstandesleistungen. So sollen Menschinnen dieses Schlages - obwohl sie nur einen geringen Prozentsatz der weiblichen Bevölkerung ausmachen - für den Großteil aller von Frauen verursachten Dummheiten verantwortlich sein. Aber selbst diese geistig Schwachen haben aus Männersicht ihre starken Seiten: ein Blö(n)dchen im Bett ist nämlich niedlich und nett.

Echte Blondine

Ehrlich denkt am längsten

Sieht ganz so aus, als würde bei den naturbelassenen Exemplaren das Stroh direkt aus dem Kopf wachsen, getreu dem kosmischen Gesetz: wie innen, so außen. Hohle Halme, hohle Birne und als aufrichtige Warnung an die Mitmenschen tragen sie den Hinweis auf vermutlich minimierte Denkfähigkeit öffentlich zur Schau. Um Pauschalurteile zu vermeiden, sollte jedoch im Umgang mit Hellhaarigen immer bedacht werden, dass es in vereinzelten Fällen schon mal zu Fehleinschätzungen kommen kann, denn es gibt sie angeblich tatsächlich auch irgendwie und irgendwo: die blitzgescheiten Blondinen!

Gefärbte Blondine

Falscher Fuffziger

Trifft man auf echt helle Köpfchen unter gefärbten Schöpfchen, dann hat man wohl eine brillante Brünette oder geistig schwerstarbeitende Schwarzhaarige erwischt, die ihrer Klugheit eine Tarnkappe aufgesetzt hat. In allen Schattierungen - von honigfarben über weizengelb oder wasserstoffgebleicht bis katzenbergerblond - lassen wir uns von diesen Damen gerne hinters blondierte Licht führen, vermutlich, weil sie besonders die Herren so an niedliche Lämmchen erinnern, die stumpfsinnig zur Schlachtbank trotten, um sich übertölpeln zu lassen. Aber Vorsicht, am Ende werden vielleicht nur die Vorurteile hingemetzelt und beim Anblick der cleveren Frau im Schafspelz steht so mancher Siebengescheite dumm da.

Blondine im Job

Ganz schön dämlich

Obschon sie zwar optisch lichte Augenblicke bieten, herrscht doch vorwiegend geistige Umnachtung unter der hübschen Haarhaube und ihre Beiträge zu fachlichen Gesprächen wirken selten erhellend. Trotzdem sind sie nicht unnütz im Betriebsalltag, denn wenn sie gerade nicht durch ihren reizenden Anblick potenzielle Geschäftspartner verwirrt-gefügig machen, dann werten sie immerhin das Firmenbild mit ihrer bloßen Anwesenheit auf.
Schließlich sind Blondierte zwar eher attraktiv als aktiv - und das birgt deutlich weniger geschäftsschädigende Risiken - doch als Steuerfrau im männlichen Hormonhaushalt haben sie das Ruder fest in der Hand, um einen gewissen Auswärtstrend in die richtigen Bahnen zu lenken.

Blondine im Bett

Süße Sahnehäubchen

Mag ja schon sein, dass da viel (heiße) Luft und nichts dahinter ist, aber weil Blonde so willig wie gefällig sind, macht Mann da doch gerne Abstriche. Sie präsentieren sich als Appetithäppchen, werden mitunter eigenhändig hübsch garniert serviert, bleiben immer geschmeidig und sind locker obendrauf, aber auch ganz munter untendrunter. Bei ihrem Anblick drängt sich der allseits bekannte Spruch auf: "Dumm f... gut", aber ob das ein Erfahrungswert ist oder daran liegt, dass die meisten Herren in gewissen Stunden mit untergürtellinigen Körperteilen denken und ihr Gehirn ausschalten, ist noch nicht ausreichend erforscht.

Blondinen unter sich

Milchmädchenrechnung

Dass minus mal minus nicht immer plus gibt, wird bei der blondierten Intelligenzkalkulation deutlich, weil sich durch Multiplikation von fehlendem Verstand mit mangelnder Denkfähigkeit partout kein positives Ergebnis erreichen lässt. Stecken Blondies ihre äußerlich hellen Köpfe zusammen, dann können sie sich ganz hervorragend stundenlang unterhalten - und zwar gleichzeitig. Keine hört zu, jede sagt, was sie (nicht) denkt und es darf an den unpassendsten Stellen gelacht werden.

Blondine als Hausfrau

Kleinvieh macht oft Mist

Ihre vielseitigen Begabungen zeigen sie gerne im Heim am Herd, wo sie das Nudelwasser anbrennen lasse; Grimassen schneiden, um die Eier abzuschrecken; glauben, das Doppelte von einem Viertel wäre ein Achtel und sich tierisch wundern, dass die Mikrowelle so trocken ist. Ach, diese Schäfchen sollten doch besser als verschönernde Deko dümmlich lächelnd in der Wohnung herumstehen, damit sie keine Missgeschicke anrichten und die Küchengeräte nur unter Aufsicht des Hausherren benutzen.

Blondine

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