Sexismus

Männer wollen nur das Eine -
Frauen auch

Aber bei den einen ist das Eine etwas ganz anderes als bei den anderen.

Ist es ein Rassenhass der Geschlechter, liebgewordener Unterschied zwischen harten Kerlen und weichen Weibchen oder nur ein willkommener Anlass für dumme Unterstellungen? Und wozu soll Sexismus eigentlich gut sein? Dass so eine kleine Chromosomendifferenz derartige Differenzen verursachen kann, ist ja ganz amüsant, aber bei frauenverachtenden Weltbildern oder männerfeindlichen Einstellungen hört der Spaß auf. Da müssen manche Menschen wohl mal ganz dringend ihre Schubladen mit den vorgefassten Meinungen gründlich ausmisten nach dem Motto: Was diskriminiert, wird aussortiert!

Psychotest

Runter vom hohen Chauvi-Ross

Ob der eine oder die andere sexistisch veranlagt ist, ist auf den ersten Blick ja nicht zu erkennen, also schauen wir mal genau hin. Schon zweideutige Bemerkungen sind eindeutige Anzeichen für doppelmoralisches Denken und wer sich ehrlich prüft, wird vielleicht verblüfft sein. mehr...

Vorurteile

Ungerecht gerichtet

Frauen kaufen, Männer saufen und während die einen zu viel schwätzen, sind die anderen angeblich total maulfaul. Kann sein, muss aber nicht und es ist doch sowieso unterste Schublade, alle Mitmenschen über einen Kamm zu scheren, deshalb wollen wir mal schön objektiv bleiben. mehr...

Typisch Frau

Das Heimchen hinterm Herd

Braves, putzfimmelbefallenes Hausmütterchen, oberflächliche Modepuppe mit unterschwelligem Geltungsbedürfnis, völlig talentbefreite Autofahrerin, die Bescheidenheit in Person oder eine (re-)produktive Fortpflanzerin - wie ist sie nun wirklich, die typische Frau? mehr...

Blondinen

Blöd, blöder, blond?

Nur wo "blond" draufsteht, ist auch "blöd" drin, oder was? Im Hinblick auf törichtes Geplapper, chronische Rechenschwäche, fortschreitende Begriffsstutzigkeit, albern-eitle Geltungssucht und vielfache Einfältigkeit lässt sich die Vermutung leider nicht verdrängen. mehr...

Zicke

Wenn Zicken Bockmist machen ...

Oberflächliche Schönheit ist oft innen hohl, weil eben alles vor dem Spiegel "herausgeputzt" wurde. Trotzdem sind diese Ziegen nicht ganz sauber, sie meckern wegen Nichts, ziehen über alles her und sind überhaupt unzufrieden. Fiese Heimtücke kennt jede Zicke aus dem eigenen Stall. mehr...

Querelen um die Frauenquote

Schlechte Noten trotz guter Quoten

Ist das nicht ein Armutszeugnis für die angeblich emanzipierte Menschheit hierzulande, dass sich die Gleichwertigkeit weiblicher Führungsqualitäten per Gesetz ihren Platz erzwingen muss? Es müsste sich doch nun endlich überall herumgesprochen haben, dass Frauen sowieso die besseren Männer sind, besonders wenn es um die zwischenmenschlichen Feinheiten geht. Geschicklichkeit, Durchhaltevermögen, allseitiger Überblick (nein, nicht nur wegen der hohen Stöckelabsätze) und kluge Vorsicht wiegen schließlich weit mehr als grobmotorisches Draufgängertum oder blinder Aktionismus. Und neu ist diese Vorschrift ja auch nicht, denn dass ein 50-prozentiger Weibchenanteil in einer fruchtbaren und erfolgreichen Zusammenarbeit nötig ist, weiß Mutter Natur schon seit ewigen Zeiten, da braucht sich der Mensch doch nun wirklich kein bisschen was auf diese Erfindung einbilden.

Typisch Mann

Neuzeit-Neandertaler

So sind sie halt, die Männer: wehleidige Jammerlappen, die den Helden spielen, verspielte Buben mit unstillbarem Beutetrieb, modisch völlig unbeleckte Legerlookliebhaber, emotionsresistente Grobmotoriker - aber wenn frau sie richtig zu nehmen weiß, eigentlich ganz nett. mehr...

Macho

Innen Gorilla, außen Mensch

Als "Mann fürs Grobe" kann frau ihn allenfalls hernehmen, sonst aber ist von männlichen Chauvinisten keinerlei Unterstützung zu erwarten. Für Machos sind Weiber nur hübsche Rippenstückchen, die sich als brave Leibeigene die großzügige Gunst des Mannes verdienen dürfen. mehr...

Rainer Brüderle und "Der Herrenwitz"

Brüderlich geteiltes Leid

Politiker aller Nationen einigt Euch auf einen Ehrenkodex im Umgang mit weiblichen Teilnehmern der Öffentlichkeitsarbeit, sonst werdet ihr von Ehrenkäsigkeiten gepiesackt. Komplimente haben weder in der Politik noch im Journalismus oder bei der Staatsanwaltschaft ein Stimmrecht, vor allem Begriffe wie ausgefüllte Dirndl oder Hinweise auf den ersten Platz einer Schönheitsrangliste sollten tunlichst vermieden werden. Da können es die Herren noch so nett gemeint haben, es müffelt halt immer nach Diskriminierung, wenn erfolgreiche Frauen auf ihr Äußeres angesprochen werden, und das stinkt auch wirklich gewaltig zum Himmel. Wäre ja auch nicht nett, wenn die Reporterin dem höheren Staatsdiener mit den Worten "Na, Sie haben auch ordentlich was in der Hose" auf den Schritt starren würde, oder? Schließlich liegt die Sachebene für gewöhnlich doch deutlich oberhalb der Gürtellinie.

Sexismus

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